Fassadengestaltung Lister Carrée
Hannover
1. Preis

1999
Entwurf

Grundlegender Gedanke der Gestaltung ist es, den Block als solchen zu begreifen und zu einer geschlossenen Einheit zusammenzuziehen. Die hierfür verwendeten gestalterischen Elemente zeichnen sich durch einfache und prägnante Erscheinung aus.

Die klare Gliederung der Fassaden, die in dem Entwurf grundlegende Raster aufnehmen und nach außen tragen, spielt mit dem Thema Mehrschichtigkeit. Dieses Thema wird zum einen in der Schichtung, d. h. in der Tiefenentwicklung der Fassade durchgespielt, zum anderen auf abstrakterer Ebene in dem Brechen einfacher Rastersysteme. Hierdurch gewinnt die einfach strukturierte Fassade an Lebendigkeit. Es wird dadurch erzielt, daß die Vielzahl der in dem Block vorgesehenen Nutzungen Einfluß auf die Fassade gewinnen ohne aber dominant nach außen zu treten. Die Gestaltungselemente der Fassade sind insbesondere die Eckbetonungen des Blockes, die einen großzügig mit Glas gestalteten Mittelteil fassen.

Die zur Verwendung vorgeschlagenen Materialien sind einfache industrielle Standards, die in ihrer Zusammenstellung dem Gebäude einen unverwechselbaren Charakter geben. Insbesondere auf die Nachtwirkung der Fassade wurde beim Entwurf Wert gelegt. Die in den Eckbetonungen befindlichen Kastenfenster erhalten eine Illumination, ebenso ist ein Lichtband oberhalb der Erdgeschoßzone vorgesehen Die Fassade des Parkhauses variiert das Thema der Fassaden des Geschäfts- und Bürogebäudes.
Detail
Ansicht Süd