Zentraler Omnibusbahnhof
Schwäbisch Hall


Ideen- und Realisierungswettbewerb
mit Dorbath + Partner Architekten

2009

Entwurf


Das Gelände des ZOB stellt die Schnittstelle zwischen der historischen Altstadt mit ihrer klaren Grenze entlang des Badtorweges und dem Flussraum des Kochertals dar. So wird der ZOB zum Bindeglied zwischen Stad- und Naturraum. Die Dachboxen des ZOB werden neben Ihrer stadträumlichen und Orientierungsfunktion als Energieboxen zum Signet der energieeffizienten Stadt: Die obere Dachhaut der Boxen aus teiltransparenten Glas- Photovoltaik Modulen leitet nicht nur das Tageslicht auf die Bussteige der Zielorte, Sie macht den ZOB zum Kraftwerk in eigener Sache – die in der Nacht erforderliche Beleuchtungsenergie wird tagsüber durch die PV-Anlage produziert. Durch Einsatz einer effizienten LED – Linienbeleuchtung und effiziente Entladungslampen in den Wartebereichen, kann der Energiebedarf für die Beleuchtung soweit reduziert werden, dass in der Jahresbilanz der Energieverbrauch der Bussteigbeleuchtung zu 35 % durch die Photovoltaik ausgeglichen werden kann. Für die„Wände“ der Energieboxen werden farbige Polycarbonat - Mehrschichtplatten verwendet. Die opake Ausführung des Materials führt zu einer Durchlässigkeit für Rest- und Streulicht, in Folge zu einem entmaterialisierten Nachteindruck der Energieboxen.
Querschnitt Wartebereichbeleuchtung
Tragwerksstruktur
 
Perspektive von Westen